Ach du "Dicker Hund"

Dann kommt es an einem dunklen Tag wie es kommen muss. Man trifft beim Spaziergang eine alte Bekannte und kriegt den Satz zu hören, der einem schlagartig die Augen öffnet: „Oh ein Zeppelin auf 4 Beinen - der war aber auch schon mal schlanker!“ Zu Hause betrachtet man seinen Hund von allen Seiten, kramt alte Bilder raus und erkennt entsetzt, dass die Bekannte auch noch Recht hatte: Mein Hund ist wirklich dick geworden!
Man will natürlich sofort handeln, denn neben der Optik leidet auch häufig die Gesundheit unter zu viel Gewicht. So kann es schnell zu Herzerkrankungen, Gelenkleiden, etc. kommen. Aber wie genau sieht eine gesunde Diät für meinen Vierbeiner aus? Der Gedanke liegt nahe, die Hauptmahlzeiten massiv zu kürzen, um so Kalorien zu sparen. Nichts desto trotz gibt es über den Tag verteilt noch viele kalorienhaltige Leckerchen und Knabbereien: Zwischendurch, nach einem Spaziergang, bei den Großeltern oder auch beim Training … diese will man natürlich nicht weglassen und das muss man auch gar nicht.
Und es ist auch nicht erforderlich, ein ganzes Ernährungsstudium für Vierbeiner abzulegen. Denn Diät für den Hund ist ähnlich wie Diät für den Menschen: Will man nicht zunehmen oder sogar abnehmen, sollte man nicht Hauptmahlzeiten weglassen oder sehr viel weniger essen. Man stellt seine Ernährung um, ersetzt Chips durch Karotten und Vollmilchschokolade durch dunkle Schokolade, sodass man mit einem gesunden Lebensstil abnehmen und so auch seinen Stoffwechsel ankurbeln kann.
Genau diese Methode sollte man auch bei den Hunden anwenden. Man darf nämlich nicht vergessen, dass zum Beispiel ein Schweineohr für zwischendurch ähnlich ist, wie wenn ein Mensch einfach mal eine Pizza zwischendurch essen würde. Natürlich ist das von Hund zu Hund unterschiedlich. Dies ist nur eine Verbildlichung, die veranschaulicht, dass es (die falschen) Leckereien zwischendurch echt in sich haben.
Wir wollen euch damit nicht raten, diese Leckereien komplett wegzulassen, wir ermutigen euch nur, auch zu gesunden Alternativen zu greifen. Jetzt steht nur noch die Frage im Raum, welche gesunden Leckerchen gibt es denn mal so für zwischendurch?
Unser Tipp: am besten ist es, die gesunden Leckereien selbst zuzubereiten, so dass ihr genau wisst was sie beinhalten.
Wenn ihr keine Rezepte kennt, geht doch mal auf unsere Facebook Seite. Dort laden wir jede Woche ein neues Rezept hoch, wie z.B. am 21.9.2020, als wir Euch selbst getrocknete Äpfel vorgestellt haben. Bestimmt ist da auch etwas für euch und euren vierbeinigen Freund dabei.
Natürlich könnt ihr diesen „gesünderen Lebensstil“ dadurch ergänzen, dass ihr die Hauptmahlzeiten etwas kürzt. Diese Kürzungen sollen jedoch nicht von jetzt auf gleich so hoch sein, dass euer Hund hungern muss.
Um euch einen kleinen Vorgeschmack zu geben, haben wir hier ein Rezept für euch, das perfekt zu der momentanen Kürbissaison passt.
Dazu braucht ihr:
1 Glas bzw. 125 g Kürbispüree
1 Ei
120 g Haferflocken
Zubereitung:
- Gebt das Kürbispüree gemeinsam mit dem Ei in eine Schüssel und verrührt die beiden Zutaten
- Die Haferflocken mit einem Pürierstab, einem Mixer o.ä. zerkleinern (am besten zu Mehl) und dann nach und nach in die Kürbismasse unterrühren, bis die Masse zu einem Teig wird.
- Den Teig für eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen
- Mit einer Ausstechform Kekse aus dem Teig ausstechen
- 25 Minuten bei 150° Ober- Unterhitze backen
- Die Kekse komplett abkühlen lassen
- Euren Vierbeiner direkt einen Keks zum probieren geben :-) aber natürlich muss er davor für euch eine Aufgabe erfüllen ;-)
Viel Spaß beim Ausprobieren!!