Was man als Hundebesitzer über den Fellwechsel wissen sollte, haben wir in der folgenden Tabelle in Kurzform beschrieben:
Wie häufig findet in der Regel ein Fellwechsel statt? | Zweimal im Jahr |
Wann? | Einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. Die genauen Zeiten sind abhängig vom Wetter und den damit verbundenen Temperaturumschwüngen |
Wie lange dauert der Fellwechsel? | Abhängig vom Hund kann der Fellwechsel 6 – 10 Wochen betragen |
Was passiert beim Fellwechsel? | Das Fell wird den bevorstehenden Jahreszeiten angepasst. Im Frühjahr wird das dicke Winterfell abgestoßen und ein leichteres Fell wächst für die warme Jahreszeit nach. Im Herbst wächst nicht einfach noch weiteres Fell dazu, Auch hier wird erst das leichte Sommerfell „abgelegt“ und ein dickes, den Wintertemperaturen angepasstes Winterfell, wächst nach. |
Wie stark ist das Haaren während des Fellwechsels? | Das ist abhängig vom Alter, von der Rasse und dem Geschlecht. Zum Beispiel haaren jüngere Hunde weniger als alte, sowie unkastrierte Hunde weniger als kastrierte. Kurzhaarige Hunde haaren in der Regel weniger als langhaarige Hunde. |
Besonderheiten | Unabhängig vom Fellwechsel gibt es Besonderheiten hinsichtlich des Haarens unserer Fellnasen. Z.B. haaren unkastrierte, weibliche Hunde vor ihrer Läufigkeit hormonbedingt ganz besonders. Auch neigen Hunde zu vermehrtem Haaren, wenn sie Stress ausgesetzt sind. Bestimmte Rassen haaren gar nicht oder kaum. Diese sind sehr beliebt bei Hundehaar-Allergikern. |
Ist ein Fellwechsel anstrengend? | Für die Hundebesitzer auf jeden Fall, weil der Reinigungsbedarf der Wohnung enorm zunimmt. Für den Hund sind die Wechsel des Fells anstrengend. Haare enthalten Eiweiß. Um das neue Fell anzulegen muss vermehrt Eiweiß produziert werden, was den Hund Kraft kostet. Auch das Abwerfen des alten Fells bedeutet eine Kraftanstrengung für unsere Vierbeiner. |
Pflege während des Fellwechsels | Während des Fellwechsels ist die Fellpflege sehr wichtig. Durch regelmäßiges Bürsten des Fells (ca. 3 mal pro Woche, gerne auch täglich) wird dem Hund der Fellverlust erleichtert. |
Ernährung | Gerade während des Fellwechsels ist besonders auf die Ernährung des Hundes zu achten. In dieser Phase ist es sinnvoll, die Vierbeiner mit Nahrungsergänzungsmitteln zu unterstützen. Biotin unterstützt den Eiweißstoffwechsel. Ungesättigte Fettsäuren wie Omega 3 und Omega 6 unterstützen den Zellaufbau. Hier empfiehlt sich die Zugabe von Leinöl und Distelöl in das tägliche Futter. |
Fazit: Fellwechsel sind für unsere Vierbeiner anstrengend und werden mit zunehmendem Alter immer anstrengender. Wir Hundebesitzer können mit einfachen Mitteln, wie oben beschrieben, unsere Fellnasen während dieser Zeit unterstützen. Fellpflege ist einfach und bereitet den meisten Hunden auch noch ein schönes Gefühl. Wer sich bei der Zugabe von Nahrungsergänzungsmitteln unsicher ist, dem empfehlen wir die Unterstützung durch einen Hundeernährungsberater oder Tierhomöopathen. Wir empfehlen hierfür Sunnys Tierhomöopathie.
