
Körbchen? Box? Decke? Eine Kombination?
Wichtig ist, dass Dein Hund einen Rückzugsort hat. Einen Platz, wo er ungestört seine Ruhe haben kann. Wie empfehlen eine Kombination:
Körbchen:
Nicht zu groß - nicht zu klein und ganz wichtig: ABWASCHBAR!
Box:
Wir lieben unsere Hundebox! 1. hat Dein Fellknäuel hier die Möglichkeit komplett in Frieden gelassen zu werden und 2. Findet er seine Ruhe nicht, hier drin findet er sie. Du hast Angst, dass Dein Vierbeiner die Box als Strafe ansieht? Nicht wenn Du sie richtig auftrainierst. Dann wird Deine Fellnase ihre Box lieben. Vorsicht aber, wenn sie aus dem Tierschutz kommt. Vielleicht hat sie dann schon negative Assoziationen mit Hundeboxen, Käfigen oder engen Räumen in denen sie eingeschlossen wird. Hier ist es enorm wichtig, die Hundebox noch geduldiger, behutsamer und auf die Bedürfnisse Deiner Fellnase aufzutrainieren, damit die Box eine Höhle und kein Knast für sie ist.
Decke:
Perfekt für zwischendurch - Egal ob Tierarzt, zu Hause oder im Restaurant, eine Decke ist leicht zu transportieren und Dein Hund hat sein eigenes privates Plätzchen immer dabei.
Wichtiger Tipp für den Anfang: Falls Du vorhast, dass Dein neues Familienmitglied am Anfang im Schlafzimmer schläft - hier empfiehlt sich eine Box oder ein großer Karton wirklich. Sonst bist Du die ganze Nacht dabei, Deinen Hund wieder einzufangen :D
Die Bedürfnisse und Geschmäcker sind verschieden – so auch bei Hunden. Das Futter sollte auf jeden Fall dem Alter angepasst sein, so solltet ihr z.B. einem Welpen kein Futter für erwachsene Hunde geben, keinem Senior das Futter für agile Hunde o.ä.. In den Zooläden stehen die Regale voll mit Nassfutter-Dosen, Trockenfutter-Säcken und Barf-Menüs aller Art und Zusammenstellung. Es liegt an Euch, was Ihr Eurem Hund gerne füttern möchtet. Wir wollen hier aber auf jeden Fall darauf hinweisen, dass die Fütterung von Rohfutter (BARF) den Bedürfnissen des Hundes am meisten entspricht. Hier füttert man rohes Fleisch gemischt mit frischem Gemüse und Obst und bringt so sehr viel Abwechslung in den Speiseplan. Viele haben Angst vor dem Zeitaufwand, der Urlaubsversorgung, der richtigen Nährstoffzusammensetzung. Jedoch gibt es mittlerweile überall BARF-Berater, die für Euren Liebling eine genauen Wochen-Menüplan erstellen. Das Futter könnt Ihr mittlerweile in jeder Zoohandlung, im Internet, und vor allem auch beim kleinen Hundeladen um die Ecke beziehen – und hier gibt’s meist noch viele Tipps gratis von den leidenschaftlichen, meist hundeverrückten Verkäufern. Nach ein paar Tagen bekommt Ihr Routine in der Zubereitung und der Zeitaufwand ist kaum größer als beim Öffnen einer Nassfutter-Dose.

Es gibt sogar schon BARF-Metzger! Für den Urlaub gibt’s der Einfachheit halber dann auch ganze Barf-Menüs in Dosen. Zu Beginn, sollte er allerdings erst mal für ein paar Wochen das Futter weiter bekommen, das er beim Züchter bzw. bei der Pflegestelle bekommen hat. Der Umzug in sein neues Zuhause ist schon aufregend genug, das Futter kannst Du dann in Ruhe umstellen, wenn er seine neue Umgebung kennen gelernt und sich ein wenig eingelebt hat.
Du solltest von Anfang an zwei Näpfe für deinen Vierbeiner haben. Einen mit immer frischem Wasser und einen fürs Futter. Wichtig: Achte darauf, dass er groß genug ist, sonst musst Du schnell neu renovieren :-D. Außerdem sollte er leicht zu reinigen sein und ein Tipp in eigener Angelegenheit: ein rutschfester Boden! Dein gieriges Fellknäuel schiebt sonst den Napf gerne auch mal durch die gesamte Wohnung - Da helfen dann nur noch Ohrenstöpsel

Dein neues Familienmitglied sollte von Anfang an an Halsband, Brustgeschirr und Leine gewöhnt werden. So steht aufregenden Spaziergängen zumindest von dieser Seite nichts mehr im Wege.
a) das Halsband:
Ein Halsband sollte zweckmäßig sein:
Achte bitte beim Kauf darauf, dass es leicht und größen-verstellbar ist, so dass es dem Halsumfang deines Hundes gut angepasst werden kann. Eine weiche Fütterung, z.B. aus Neopren dankt Dir Dein Vierbeiner. Hände weg von Glöckchen und sonstigen Anhängern bzw. alles was irgendwelche Geräusche von sich gibt – mag niedlich aussehen, macht aber Deinen Hund unnötig nervös!
Eigentlich selbstverständlich, aber dennoch soll es erwähnt sein: Stachelhalsband, Elektro-Halsband, etc. sind gesundheitlich absolut tabu und auch tierschutzrelevant. Hierzu gehören übrigens auch die dünnen Erziehungsleinen, die deinen Hund strangulieren, wenn er zieht. Erziehung geht anders!
b) das Brustgeschirr
Wir empfehlen Dir (aus eigener Erfahrung), Deinen Hund von Anfang an an ein Geschirr zu gewöhnen. Der große Vorteil beim Geschirr liegt darin, dass die über die Leine einwirkenden Kräfte - v.a. bei ziehenden, nach vorne preschenden Hunden - besser auf dem Körper verteilt werden. In diesem Fall wird im Gegensatz zu ausschließlicher Nutzung eines Halsbands nicht die sehr empfindliche Halswirbelsäule extremem Druck ausgesetzt. Auch Schilddrüse, Kehlkopf & Luftröhre können dabei nicht verletzt werden.
Beim Kauf eines Brustgeschirrs solltest du unbedingt darauf achten, dass dein Hund seine Vorderläufe sowie das Schulterblatt frei und unbehindert bewegen kann. Dennoch darf das Geschirr auch nicht zu locker und damit ständig schief sitzen, denn dadurch kann es leicht scheuern. Am besten lässt Du Dich in einem Fachgeschäft dazu beraten und vergewisserst Dich schon beim Kauf, dass Du es notfalls zurückgeben kannst.
Empfehlung: Wähle ein Geschirr, das eine weiche Fütterung hat (z.B. Neopren) – das macht das Tragen für deinen Hund viel angenehmer.
c) die Leine
Eine gute Führleine misst 2-3 Meter und ist durch Einhaken des Karabiners in unterschiedliche Ringe längenverstellbar – idealerweise 3-fach verstellbar. Wir würden immer eine robuste Leine wählen, die es auch übersteht, wenn Dein Hund öfter mal reinbeißt und sie dadurch schnell reißen könnte. Bitte passe aber die Leine der Größe und dem Gewicht deines Hundes an. Eine dicke, schwere Leine ist nichts für einen kleinen Chihuahua.
Und: Hände weg von Flexileinen für Hunde, die noch Erziehung benötigen. Mit einer Flexileine machst Du Dir und v.a. Deiner Fellnase das Lernen viel schwerer!
Es ist total süß, wenn der Vierbeiner beim Autofahren im Fußraum sitzt oder auf Deinem Schoß mit Dir kuschelt? - Ja schon! Aber unbedingt angeschnallt. Denn bei einer Vollbremsung wird er zu einem Geschoss und kann nicht nur Euch schrecklich verletzen, sondern meist geht das auch tödlich für den Vierbeiner aus. Oder er jagt den Scheibenwischer, wenn es zum ersten Mal regnet, wenn ihr im Auto sitzt. Alles kein Spaß! Also gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste ist ein Anschnallgurt, den man auf der einen Seite am Brustgeschirr (auf keinen Fall Halsband) einhakt und auf der anderen Seite in das Gurtschloss steckt. Die zweite ist die Transportbox. Dies ist sicherlich die bessere Alternative, wenn man Schmutz, Haare und Kratzer auf den Sitzen vermeiden möchte.
Beides sind sehr gute Alternativen. Keine Alternative ist ein ungesicherter Hund!!

Ganz wichtig ist, dass wenn Du Dich für eine Hundeschule entscheidest, Du vorher schon im Kontakt mit ihr stehst. Vielleicht schon mal bei einem Training zugeschaut hast, die Hundetrainer kennengelernt hast und Dich rechtzeitig für einen Kurs anmeldest, der zeitnah nach Einzug Deines neuen Familienmitglieds beginnt.
Zufällig kennen wir da eine tolle Hundeschule, die wir nur wärmstens empfehlen können ;-). Wir freuen uns natürlich immer darüber, Euch dabei zu helfen, ein tolles Team zu werden und den spannenden, tollen, spaßigen, manchmal auch frustrierenden Weg zusammen mit Euch zu gehen.
Schaut doch gerne mal bei unseren Trainings nach, was Euch am meisten zusagt.
Gruppentraining?Einzeltraining? Oder doch unsere Online-Hundeschule? Wir würden uns freuen, Euch in unserer hundeverrückten Familie aufzunehmen.
Ein Hund (vor allem ein Welpe) ist wie ein neugieriges Kleinkind. Also sichert alles, was ihr bei einem Baby auch sichern würdet.
Steckdosen: Es gibt Steckdosenabdecker, damit sich Dein Vierbeiner keinen Stromschlag holt
Kabel: Hunde lieben es, Kabel anzuknabbern. Bis ihr ihm also beigebracht habt, dass das nicht geht, legt sie so, dass Dein Vierbeiner nicht auf dumme Ideen kommen kann.
Pflanzen: vor allem giftige Pflanzen sollten unbedingt für den Vierbeiner unerreichbar sein. Denn gerne wird da mal ein Haps genommen
Teppich: Wenn Deine Fellnase noch nicht stubenrein ist, am besten den Teppich einrollen, das nimmt viel Arbeit und Frustration
Treppen: Vor allem bei Welpen: Vielleicht habt ihr noch ein Gitter, das ihr vor die Treppe stellen könnt? Dein Fellfreund sollte vor allem am Anfang möglichst wenig Treppen steigen, um seine Gelenke zu schonen
Und ganz ganz wichtig: Nala hat an Tag 22 nach Verschwinden meiner Lieblingssocke diese wieder ausgebrochen. Manche Welpen überleben das nicht. Also: Wäsche, kleine bis mittelgroße Sachen, alles was man verschlucken könnte: Legt es hoch! Räumt es weg! Sonst räumt es Dein Fellknäuel weg.
So und nun steht einer spannenden Kennenlernzeit nichts mehr im Wege
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